- Mit Omas Sparstrumpf in Friedrichsdorf einkaufen
- Brennholzverkauf der Stadt Friedrichsdorf
- Noch Friedrichsdorfer Apfelsaft erhältlich
- Einzelhandelskonzept regelt künftige Entwicklung und schafft Sicherheit für ortsansässigen Handel
- Ausbau der Kreuzungen rund um das neu geplante Einkaufszentrum
- Peter Freeman kommt als "Gerwyn" in Garniers Keller
- Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen-Ensemble zeigt in Friedrichsdorf "Couch. Ein Heimatabend"
- Sport- und Entwicklungsplan Friedrichsdorf
- Infos aus dem Rathaus ...
- Virginia Orbon Retzmann holt die Realität und Abstraktions in das Friedrichsdorfer Rathaus
- Kommissar Kugelblitz durch TKKG-Geschichten ersetzt
- Friedrichsdorfer Haushaltsplan 2009 ausgeglichen
- Friedrichsdorf im Jahr 2033 -
Mit Omas Sparstrumpf in Friedrichsdorf einkaufen

Laut Bundesbank wurden mehrere hundert Millionen D-Mark nicht umgetauscht. Ob da noch so manch gut gefüllter Sparstrumpf auf seine Entdeckung wartet? Und ist er endlich gefunden, was macht man damit? "Ab sofort ist die Antwort ganz einfach: Kommen Sie nach Friedrichsdorf zum Einkaufen!" verkündet die Initiatorin der DM-Stadt Friedrichsdorf, Daniela Lutz. Am Freitag, den 21. November, wird die Wiedereinführung der D-Mark in Friedrichsdorf gebührend gefeiert! Bürgermeister Horst Burghardt und Erster Stadtrat Norbert Fischer erteilen den Startschuss um 15 Uhr am Landgrafenplatz. Dort ist eine Münzzählmaschine im Einsatz. Wer bringt die meisten Münzen mit? Die größte Summe wird prämiert. Weitere Preise gibt es bei einem Gewinnspiel, das sich um die Altwährung dreht. Und zwei Goldesel verteilen so manchen Goldtaler. Ein ganz besonderes Highlight ist sicher der Auftritt des Tanura Tänzers Saleh um 16 und 18 Uhr. Durch die Fernsehsendung "Supertalent" wurde diese Art des ägyptischen Folkloretanzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Doch so einen Tanz des "Derwisch" live zu erleben ist unbeschreiblich, einfach magisch! Diese Show lässt sich auch die "Hessenschau" nicht entgehen, die bereits zugesagt hat, über das Ereignis "D-Mark-Stadt Friedrichsdorf" zu berichten. Für ein möglichst langes Shoppingvergnügen bieten die teilnehmenden Geschäfte in der Hugenottenstraße und am Houiller Platz Abendverkauf bis 21 Uhr an. Wer gerne wissen möchte, welche Geschäfte D-Mark annehmen, kann in Zukunft auf der homepage der Stadt nachschauen oder in den Schaufenstern auf einen entsprechenden Hinweis achten. Und ein weiterer Service, der das Einkaufen in Friedrichsdorf attraktiv macht, sind die kostenlosen Parkplätze direkt im Zentrum. Die Aktion wird zusammen mit dem Handels- und Gewerbeverein "Aktives Friedrichsdorf" durchgeführt.
Brennholzverkauf der Stadt Friedrichsdorf

In der Revierförsterei Friedrichsdorf wird mit dem Einschlag von Brennholz begonnen.
Interessenten sollten Ihren Bedarf bis zum 12.12.2008 per e-Mail an lars.meyer
friedrichsdorf.de bei der Stadt Friedrichsdorf
(Merkblatt Brennholzverkauf) oder bei dem zuständigen Revierförster Sommer telefonisch, unter 06172/81460, bestellen.
Der Preis je Raummeter beträgt für Laubholz (Buche/Eiche/Birke) 48,00 Euro. Alle Preise zzgl. 7 % Mehrwertsteuer.
Noch Friedrichsdorfer Apfelsaft erhältlich

Vom diesjährigen Apfeltag ist noch Friedrichsdorfer Apfelsaft verfügbar und kann weiterhin gekauft werden, solange der Vorrat reicht. Der beliebte Apfelsaft ist am Bauhof in Friedrichsdorf, Max-Planck-Str. 28 montags bis donnerstags zwischen 9:00 und 15:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr erhältlich. Der Erlös des Apfeltages kommt der Pflege der Streuobstwiesen und den beteiligten Schulklassen zugute. Der Apfelsaft wird in Mehrwegkästen zu je sechs Ein-Liter-Flaschen verkauft und kostet 7,60 Euro zuzüglich Pfand. Der Apfelsaft ist mindestens 2 Jahre haltbar, so dass auch größere Mengen eingekellert werden können. Die leeren Kästen können bei jedem Getränkehändler zurückgegeben werden, da es sich um Standart-Getränkekästen handelt. Der Friedrichsdorfer Apfelsaft wurde am 24. Oktober hauptsächlich von Grundschülern aus Friedrichsdorf auf Streuobstwiesen gesammelt. In diesem Jahr wurde ein Rekordergebnis von über 29 Tonnen gesammelte Äpfel erzielt. Aus 20 Tonnen Äpfeln wurden 15.000 Liter besonders köstlicher Apfelsaft gepresst. Die restlichen Äpfel wurden verkauft. Am Apfeltag beteiligten sich in diesem Jahr 39 Schulklassen. In den vergangenen Jahren wurden bereits rund 300 junge Obstbäume gepflanzt. Es wurden neue Obstwiesen angelegt oder Lücken in bestehenden Streuobstwiesen geschlossen. Besonders wichtig ist jedoch der Erhalt der vorhandenen Bäume. Mit geeigneten Schnittmaßnahmen werden die Bäume am Leben erhalten und gepflegt. In der Gruppe Landschaftsschutz & Landnutzung der Lokalen Agenda 21 engagieren sich ehrenamtlich Bürgerinnen und Bürger aus Friedrichsdorf. Das oberste Ziel der Gruppe ist die Erhaltung der landschaftlich wertvollen Streuobstwiesen mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Von der Gruppe wurden in diesem Jahr im Rahmen der Obstbaum-Aktion auch rund 130 überwiegend hochstämmige Obstbäume verkauft. Kontakt: Jörg Naumann, Umweltberatung & Agenda-Büro, Rathaus, Hugenottenstr. 55, Friedrichsdorf Tel:: 06172 / 731-300, E-mail: joerg.naumann
friedrichsdorf.de
Einzelhandelskonzept regelt künftige Entwicklung und schafft Sicherheit für ortsansässigen Handel
Klar definierte Einzelhandelskonzepte ermöglichen es den Städten, ihre Innenstädte gezielt zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten sie damit die Möglichkeit, sich gegen eine Gefährdung der zentralen Versorgungsbereiche zu wehren. Für die Innenstadtentwicklung um das Milupa-Gelände ist ein Einzelhandelskonzept mit Aussagen zu den zentralen Versorgungsbereichen die entscheidende Grundlage. "Aus diesem Grund haben wir das Konzept um den Aspekt der Definition zentraler Versorgungsbereiche erweitert", erklärt Bürgermeister Horst Burghardt das Vorgehen. Bereits 2005 wurde den städtischen Gremien ein Einzelhandelskonzept vorgelegt. Eine erste Aktualisierung im Jahr 2007 enthielt ein zusätzliches Kapitel mit einer Machbarkeitsstudie für das Milupa-Areal. Die Studie sollte die planungsrechtlich erforderliche Auswirkungsanalyse für zusätzlichen großflächigen Einzelhandel in Friedrichsdorf vorbereiten Die Studie bezifferte ein Zuwachspotenzial von 12.000 m² Einzelhandelsfläche in verschiedenen Branchen.
Noch Ende 2007 zeichnete sich ab, dass die Firma Gazit als Investor auf dem Milupa-Areal den im Entwicklungskonzept genannten Rahmen von 12.000 m² Verkaufsfläche vollständig ausschöpfen will. Zwischenzeitlich konnten die Stadt und Gazit ein konkretes Konzept für das geplante Einkaufszentrum mit Verkaufsflächen- und Sortimentsabgrenzungen aufstellen. Auf dieser Basis konnte auch die bauplanungsrechtlich erforderliche Auswirkungsanalyse erstellt werden. Durch die geplante Realisierung von 12.000 m² Verkaufsfläche in der Innenstadt erübrigt sich vorerst eine Diskussion um die Ausweisung eines Sondergebiets für Einzelhandel im Gewerbepark an der Autobahn oder den Gewerbegebieten an der Industriestraße. Allein für die ausgewiesenen Entwicklungspotenziale in den Segmenten Küchen- und Spezialmöbel, Tapeten, Teppiche soll im Einzelfall geprüft werden, ob eine Integration in die Gewerbegebiete an der Industriestraße möglich ist.
149 Millionen Euro Kaufkraft
Die Stadt Friedrichsdorf nimmt die zentralörtliche Funktion eines Mittelzentrums ein. Das Einzugsgebiet des Friedrichsdorfer Einzelhandels setzt sich aus zwei Zonen zusammen: Die Zone I umfasst das Stadtgebiet von Friedrichsdorf, Zone II die Stadtteile Bad Homburg-Kirdorf sowie Rosbach-Rodheim. Im Marktgebiet leben derzeit ca. 39.520 Personen, davon etwa 62 Prozent in Friedrichsdorf. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft im Marktgebiet beträgt ca. 245 Millionen Euro, davon entfallen ca. 149 Millionen Euro (das entspricht ca. 61 Prozent) auf die Stadt Friedrichsdorf.
Das Einzelhandelsangebot in Friedrichsdorf umfasst 128 Betriebe mit einer Brutto-Umsatzleistung von ca. 92,7 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf Nahrungs- und Genussmittel 45 Betriebe. Auf Nichtlebensmittel entfallen 83 Betriebe. Über ein Drittel sind in der Friedrichsdorfer Innenstadt ansässig, der Schwerpunkt liegt innerhalb der Gewerbegebiete.
Insgesamt sind die Einzelhandelsstrukturen in den vier Stadtteilen relativ ausgewogen. In Seulberg und Friedrichsdorf sind die hohen Verkaufsflächenanteile auf die großflächigen Einzelhandelsbetriebe zurückzuführen.
Im Vergleich mit anderen Kommunen weist Friedrichsdorf hinsichtlich seiner Verkaufsflächenausstattung ein überwiegend unterdurchschnittliches Angebot auf. Besonders betroffen sind davon die Branchen Bekleidung, Schuhe, Sport, Elektrowaren, Hausrat, Einrichtung, Möbel. Insgesamt ist ein erheblicher Kaufkraftabfluss festzuhalten. Im Vergleich zur Situation im Jahr 2004 sind nur geringe Änderungen zu erkennen. Die Anzahl der Betriebe ist leicht gesunken, auch die Umsatzleistung ist leicht zurückgegangen. Bezogen auf die einzelnen Stadtteile zeigt die Analyse eine negative Entwicklung der Betriebe und der Verkaufsfläche insbesondere in der Kernstadt von Friedrichsdorf, dabei speziell auf dem Houiller Platz.
"Diese Erkenntnisse bestätigen uns darin, an den städtebaulichen Entwicklungszielen einer belebten Innenstadt festzuhalten", bekräftigt Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Norbert Fischer. Das neue Einkaufszentrum auf dem Milupa-Areal ist dabei der wichtigste Faktor. Auch in Köppern steht der Ausbau einer ausgewogenen Nahversorgungsstruktur auf dem Plan
Das im Einzelhandelskonzept entwickelte Sortimentskonzept gliedert den Einzelhandel in zentrenrelevante und nicht zentrenrelevante Sortimente. Als zentrenrelevant gelten die Sortimente, die hinsichtlich ihres Angebotscharakters, ihrer Attraktivität sowie der Betriebsstruktur aktuell den zentralen Lagen in Friedrichsdorf zugeordnet werden können (u. a. Lebensmittel, Drogeriewaren, Bücher, Schreib- und Spielwaren sowie Textilien, Schuhe, Sport und Elektrowaren). Das ebenso wichtige Standortkonzept ermöglicht eine Funktionsteilung zwischen den zentralen Lagen und den Gewerbegebietslagen. Es legt die Standortlagen fest, an denen Einzelhandel zukünftig zugelassen bzw. ausgeschlossen wird. Neuansiedlungen zentrenrelevanter Sortimente sollten auf die zentralen Versorgungsbereiche gelenkt werden. In Friedrichsdorf gibt es zwei zentrale Versorgungsbereiche: das Hauptzentrum Hugenottenstraße mit dem Entwicklungsbereich Milupa-Areal sowie das Nahversorgungszentrum Köppern.
Anbieter genießen Bestandschutz
"Auf der Grundlage des Standort- und Sortimentskonzepts wollen wir zukünftig die Bebauungspläne formulieren", so Norbert Fischer. Das Konzept empfehle den Ausschluss zentrenrelevanter Sortimente bzw. der Ausschluss des gesamten Einzelhandels in Gewerbegebietslagen. "Natürlich genießen unsere heutigen Anbieter Bestandsschutz und wir sprechen ihnen auch einen Erweiterungsspielraum zu." In einem Teilbereich des Gewerbegebiets Industriestraße West (Bereich Eich-Baumarkt) soll auch in Zukunft ein Baumarkt zulässig bleiben. Zur Weiterentwicklung des Angebots soll im übrigen Gewerbegebiet die Ansiedlung von Anbietern mit bis zu 400 m² Verkaufsfläche mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten zugelassen sein.
"Das Einzelhandelskonzept dient zur Sicherung der bestehenden Strukturen, zur gezielten Weiterentwicklung des Einzelhandels und zur Rechtssicherheit unserer Einzelhandelspolitik", unterstreicht der Bürgermeister. Wichtige Punkte sind vor allem das Sortiments- und Standortkonzept sowie die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche. "Als wesentlicher Bestandteil der Einzelhandelspolitik liefert das Konzept nachvollziehbare Kriterien für Ansiedlungsvorhaben und ermöglicht damit auch eine größere Investitionssicherheit für unsere ortsansässigen Händler."
Das letzte Wort zum Einzelhandelskonzept hat die Stadtverordnetenversammlung am 18. Dezember 2008.
Ausbau der Kreuzungen rund um das neu geplante Einkaufszentrum
Auf dem ehemaligen Milupa-Gelände in der Kernstadt von Friedrichsdorf plant das Unternehmen Gazit die Errichtung eines Einkaufszentrums, auf dem Gelände südlich davon Wohnbebauung. Eine neue Verkehrsuntersuchung gibt Auskunft darüber, welcher Neuverkehr zu erwarten ist, welche Strecken und Kreuzungen belastet werden und ob die zukünftige Verkehrsbelastung von ihnen verkraftet werden kann.
"In vorangegangenen Workshops zur Innenstadtentwicklung haben wir auch die Fragen der Verkehrsführung mit Bürgern und Vertretern des Einzelhandels diskutiert" sagt Bürgermeister Horst Burghardt, "wichtige Themen dabei waren u.a. die Vermeidung von Ampeln und eine gute Führung der Fußgänger zwischen dem neuen Einkaufszentrum und den vorhandenen städtischen Zentren wie z.B. dem Landgrafenplatz und dem Houiller Platz." Alternative Verkehrsführungen wurden angesprochen. "Das Meinungsbild der durchgeführten Workshops bildet die Grundlage für die Verkehrsuntersuchung." Bereits eine erste grobe Untersuchung habe deutlich gezeigt, dass etliche Veränderungen am Straßennetz und den Kreuzungen in der Innenstadt erforderlich sind. "Nachdem die genaueren Entwicklungsdaten jetzt bekannt sind, haben wir eine vollständige Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben", berichtet Erster Stadtrat Norbert Fischer. "Eine wichtige Aufgabenstellung aus dem Entwicklungskonzept war die Prüfung des Verkehrs auf der Wilhelmstraße. Wir wollen nach Möglichkeit hier den Verkehr reduzieren."
Für die Ermittlung der vorhandenen Verkehrsbelastung wurden umfangreiche Verkehrszählungen durchgeführt. Zählzeit war die abendliche Spitzenstunde, die in Friedrichsdorf zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr liegt. Im angedachten Planungsfall steht dem Stadtverkehr ein neues Straßenstück zwischen dem Alten Viadukt (Bahnunterführung in Verlängerung des Lilienweges, Westseite) und der Prof. Wagner-Straße in Verlängerung der Philipp-Reis-Passage zur Verfügung. Die neue Straße zwischen den Kreuzungen A (Altes Viadukt) und C (Prof. Wagner-Straße) entlastet das umgebende Netz und bietet anstelle der Bahnstraße eine komfortable Verbindung im Kernstadtnetz an. Die Verbindung zur Höhenstraße im Süden und zur Färberstraße im Norden – ohne das Alte Viadukt nutzen zu müssen – wird sich auch auf das geplante Einkaufszentrum positiv auswirken. Das Alte Viadukt bekommt durch die Entlastung mehr Kapazität für Fahrten mit dem Ziel Houiller Platz. Eine zentrale Bedeutung erhält die Kreuzung am Bahnhofsvorplatz.
Rechnet man die neuen Fahrten mit Bezug zum Milupa-Areal (Einkaufszentrum mit 450 Stellplätzen, Gewerbeflächen mit 150 Stellplätzen, Wohnfläche mit 75 Wohneinheiten) mit, ergibt sich die folgende Prognose:
Bei den Stellplätzen des Einkaufszentrums wird mit einer Aufenthaltszeit von 50 bis 60 Min gerechnet und mit einer Auslastung von 60 Prozent in der abendlichen Spitzenstunde. Damit errechnen sich rund 300 Zu- und 300 Abfahrten aus dem neuen Parkhaus. Bei den den Gewerbeflächen zugeordneten Parkplätzen ("Milupa-Dreieck") wird für den Tageszeitraum mit 1,3 bis 1,4 Fahrten je Parkplatz gerechnet. Das sind ca. 200 Fahrten pro Tag. Für die abendliche Spitzenstunde wird unterstellt, dass etwa 40 Prozent der Parkplätze geräumt und ca. halb soviel wieder neu besetzt werden. Die zusätzlichen Fahrten aus der Entwicklung des ehemaligen Milupa-Geländes werden auf das ausgebaute Netz verteilt (Anlage 4).
3,7 Millionen lassen den Verkehr fließen
Auch wenn die Belastung der innenstädtischen Straßen durch den Verkehr zum Einkaufszentrum höher wird, kann er durch den sinnvollen Ausbau der Kreuzungen bewältigt werden. Insbesondere durch Kreisel soll der Verkehrsfluss verbessert und die Lärmbelästigung der Anwohner reduziert werden. Der Bau einer neuen Straße als Verbindung zwischen dem alten Viadukt und der Prof.-Wagner-Straße ist sinnvoll. Für die Fußgängerwege zwischen dem Landgrafenplatz und dem Einkaufszentrum wird in der Wilhelmstraße eine sichere Möglichkeit zur Überquerung geschaffen werden.
Die Verkehrsuntersuchung wurde parallel auch in eine Straßenplanung zur Zentrumsentwicklung umgesetzt. "Die Ergebnisse der Untersuchung dienen als Grundlage für den Bebauungsplan Nr. 135 "Zentrum" und die weitere Investitionsplanung der Stadt", erklärt Norbert Fischer. "Sie sind außerdem die Basis für die weiteren Vereinbarungen mit dem Investor Gazit." Jetzt gehe es um die Verteilung der Kosten, die Flächenbereitstellung und die Abwicklung der Baumaßnahmen.
"Die Straßenbaumaßnahmen rund um das Milupa-Gelände werden momentan mit ca. 3,7 Millionen Euro brutto angesetzt", so Bürgermeister Horst Burghardt. Die Kosten sind Teil der im Investitionsprogramm unter "Stadtumbaumaßnahme Innenstadt" aufgeführten insgesamt 8,55 Millionen Euro. Das Geld und die Durchführung der Baumaßnahmen sind für den Zeitraum bis zur Fertigstellung des Einkaufszentrums geplant.
Gute Verbindungen für Fußgänger sind städteplanerisches Ziel
Das neue Zentrum soll für Fußgänger komfortabel mit dem Landgrafenplatz und der Hugenottenstraße verbunden werden. Die gute Verbindung zum Houiller Platz, wird über die Prof. Wagner-Straße hergestellt, die vom Einkaufszentrum aus über breite Zebrastreifen sicher erreicht werden kann. Um die gewünschte, komfortable Fußgängerverbindung über die Wilhelmstraße zum Landgrafenplatz zu ermöglichen, sollen breite und bequeme Überquerungen für die Fußgänger geschaffen werden, auch wenn diese den Fahrzeugverkehr behindern. Auch im Alten Viadukt sind grundlegende Verbesserungen für die Fußgänger angedacht. Die Bahnstraße soll auch zukünftig eine bedeutende Fußgängerachse bleiben.
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Entwicklungskonzept Kernstadt Friedrichsdorf
Peter Freeman kommt als "Gerwyn" in Garniers Keller

Ein neues Stück präsentiert Peter Freeman am Freitag, 05. Dezember, um 20 Uhr im Garniers Keller (Hugenottenstraße 55). "Gerwyn" ist die verschmitzte Lebensbeichte eines englischen Humoristen. In englischer - aber leicht verständlicher - Sprache bringt Peter Freeman sein hintergründiges, skurriles und witziges Theaterstück auf die Bühne. Freeman erzählt auf unnachahmliche Weise seine Wandlung von Gerwyn zu Peter und erklärt, warum das notwendig war. Karten sind im Vorverkauf für 10,00 Euro (ermäßigt 8,00 Euro) an der Informationsstelle im Rathaus (Hugenottenstraße 55) erhältlich. Informationen: Stadt Friedrichsdorf, Heike Havenstein, Tel. 06172/ 731-296, E-Mail: stadtverwaltung
friedrichsdorf.de oder im Internet unter .
Das Düsseldorfer Kom(m)ödchen-Ensemble zeigt in Friedrichsdorf "Couch. Ein Heimatabend"

Das Kom(m)ödchen-Ensemble bestehend aus Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel macht am Donnerstag, 04. Dezember, um 20 Uhr Station im Forum Friedrichsdorf (Dreieichstraße 22). "Couch. Ein Heimatabend" ist der Titel des Stil-Mixes aus Kabarett, Theater und Sitcom. Eine Wohnung in der Rückertstraße Nummer acht ist Schauplatz der Geschichte. Ein erfolgloser Kabarettist, der dringend Witze für seinen abendlichen Auftritt beim "Verband kritischer Metzger" schreiben muss, wird von sechs nervigen, exentrischen Nachbarn heimgesucht, die in immer wieder von der Arbeit abhalten. Aus dieser Grundkonstellation entwickelt sich rund um die weiße Couch eine turbulente, dramaturgisch ausgefeilte Story. In sieben Rollen wirbeln die drei Protagonisten über die Bühne, kämpfen, leiden, analysieren und provozieren. Ob chauvinistischer Geschäftsmann, verzweifelte Mittdreißigerin mit Torschlusspanik oder biederes Dauerpärchen – virtuos verkörpern die Akteure die verschiedenen Charaktere und sorgen für einen vergnüglichen Abend. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Auto Haas GmbH statt. Karten sind im Vorverkauf für 18,00 Euro (ermäßigt 16,00 Euro) an der Informations-Stelle im Rathaus (Hugenottenstraße 55) erhältlich. Informationen: Stadt Friedrichsdorf, Heike Havenstein, Tel. 06172/ 731-296, E-Mail: stadtverwaltung
friedrichsdorf.de oder im Internet unter .
Sport- und Entwicklungsplan Friedrichsdorf
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können in Planungsgruppe mitwirken. Die Stadt Friedrichsdorf möchte die Erstellung eines Sport- und Entwicklungsplanes vorantreiben. Hierfür wird eine Planungsgruppe unter der Moderation des Stuttgarter Institutes für kooperative Planung ins Leben gerufen, die sich aus Vertretern verschiedener Institutionen zusammensetzt. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können in dieser Planungsgruppe mitwirken. Die Anzahl der Plätze ist auf 4 beschränkt. Sollten mehrere Bürgerinnen und Bürger Interesse haben, entscheidet das Los. Bei Interesse an einer Mitwirkung in diesem Gremium können Sie sich im Sport- und Kulturamt, Herr Wohlrab, Tel: 06172/731-263 oder per Mail joerg.wohlrab
friedrichsdorf.de melden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 05.12.08.

Umstellung von Depotcontainern
Ab sofort sind die Wertstoffcontainer an der Feuerwehr Seulberg, Am Placken, dauerhaft in das abgehängte Stück der Morrstrasse, an der Brücke gegenüber dem Getränkehandel, umgestellt.
Personalversammlung der Bediensteten der Stadt Friedrichsdorf
Dienstzeitregelung Stadtverwaltung Anläßlich der diesjährigen Personalversammlung sind die Dienststellen der Stadtverwaltung am Mittwoch, 19. November 2008, ab 14:00 Uhr, geschlossen. Diese Dienstzeitregelung gilt auch grundsätzlich für die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die Stadtbücherei.Öffnungszeiten Wertstoffhof
Ab Mittwoch, 05.11.2008 bis 28.02.2009, ist der Wertstoffhof mittwochs von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Die anderen Annahmezeiten, freitags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie samstags von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr, bleiben bestehen.Sperrung der Mühlstrasse
Wegen dringender Kanalbauarbeiten, muss die Mühlstrasse vom 22.09.2008 bis voraussichtlich 19.12.2008 für den Straßenverkehr gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke verläuft über die Strasse "Zum Köpperner Tal" und "Dreieichstrasse". Die Anwohner werden um Verständnis gebeten.
Virginia Orbon Retzmann holt die Realität und Abstraktions in das Friedrichsdorfer Rathaus

Realität und Abstraktion, so heißt die neue Ausstellung von Virginia Orbon Retzmann. Die Vernissage zu ihrer Ausstellung findet am Freitag, 30. November, um 20 Uhr im Rathaus Friedrichsdorf (Hugenottenstraße 55) statt. Dazu sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen. Die aus Iriga stammende und seit 1990 in Friedrichsdorf lebende Virginia Orbon Retzmann malt Landschaften, Aktbilder, aber auch Portraits, realistisch oder abstrakt, auf Papier und Leinwand. Die Künstlerin arbeitet beispielsweise mit Aquarell, Acryl, Tusche, oder Ölkreide. Bei zahlreichen Ausstellungen im In und Ausland stellte sie unter anderem Im Airport Center Frankfurt oder im Rathaus Friedrichsdorf aus, wo sie zuletzt vor 10 Jahren ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierte. Orbon Retzmann ist Mitglied des Kunstkreises Friedrichsdorf, der Sodener Kunstwerkstatt und der Frankfurter Malakademie, deren Ehrenmedaille ihr 1999 verliehen wurde. Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Mo – Mi von 8 – 16 Uhr, Do von 8 – 18 Uhr und Fr von 8 – 12 Uhr) zu sehen. Informationen: Stadt Friedrichsdorf, Heike Havenstein, Tel. 06172/ 731-296, E-Mail: stadtverwaltung
friedrichsdorf.de oder im Internet unter
Kommissar Kugelblitz durch TKKG-Geschichten ersetzt

Das im Friedrichsdorfer Kinderkulturprogramm für Dienstag, 24. März 2009, angekündigte Theaterstück "Kommissar Kugelblitz" kann leider nicht stattfinden. Dafür gibt es am gleichen Tag, ebenfalls um 16 Uhr, das Kindertheaterstück "TKKG Live – Gefangen im Spukhaus!". Bereits gekaufte Karten für "Kommissar Kugelblitz" können an der Informationsstelle im Rathaus (Hugenottenstraße 55) zurückgegeben oder gegen Karten für "TKKG" eingetauscht werden.
Friedrichsdorfer Haushaltsplan 2009 ausgeglichen

Der erste doppische Haushaltsplan ist geprägt von den noch steigenden Erträgen bei der Gewerbe- und auch bei der Einkommensteuer. Für die Gewerbesteuer wird mit Erträgen von rund 9 Millionen Euro gerechnet. Diese optimistische Einschätzung ergibt sich aus den guten aktuellen Ergebnissen. Für das Haushaltsjahr 2008 werden Mehreinnahmen von rund einer Million Euro erwartet. Ähnlich gut ist die Prognose für den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer.
Den optimistischen Einnahmeerwartungen stehen jedoch überproportional steigende Ausgaben gegenüber. Allein die Kreis- und Schulumlage steigt erneut um 1,07 Millionen Euro auf insgesamt 15,5 Millionen Euro. Dazu kommen Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen von rund 400.000 Euro. Aus dem Tarifabschluss der Jahre 2008 und 2009 ergeben sich Mehrausgaben gegenüber der Planung von 2008 von rund 800.000 Euro. Mit den Zuschüssen für den Busbetrieb der Stadtwerke von insgesamt 600.000 Euro ergibt sich im Gesamthaushalt ein Minus von rund 1,57 Millionen Euro. Diese Lücke kann nur durch eine Entnahme aus der "Ordentlichen Rücklage" (bisher "Allgemeine Rücklage") geschlossen werden.
Für den Haushalt bedeutet das, dass am Ende das Ergebnis mit einer schwarzen Null abschließt. Dabei sind auch erstmals die gesamten Abschreibungen enthalten. Bürgermeister Horst Burghardt zeigt sich erleichtert: "Der vorliegende Plan benötigt keine Grundstückserlöse zur Finanzierung der Abschreibungen." Die als außerordentliche Erlöse eingeplanten Grundstücksverkäufe können somit in voller Höhe zur Finanzierung von Investitionen eingestellt werden.
Finanzhaushalt: trotz vieler Ausgaben bleibt die Stadt handlungsfähig
Der Finanzhaushalt beinhaltet insgesamt rund 11,38 Millionen Euro Investitionen. In diesen Investitionen ist jedoch eine Vielzahl von Wiederholungsveranschlagungen aus dem Haushaltjahr 2008 enthalten. Diese Maßnahmen konnten bisher nicht bzw. nur teilweise abgewickelt werden und wurden bedingt durch die Umstellung der bisherigen kameralistischen Buchführung auf die Doppik zur Vermeidung von Haushaltsausgaberesten neu veranschlagt. Dies betrifft unter anderem das Feuerwehrgerätehaus Burgholzhausen, die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs, den Zuschuss für die Sporthalle an der Philipp-Reis-Schule, den Sport- und Gewerbepark sowie die Baumaßnahme an der Kreuzung Färberstraße/Cheshamer Straße. Die Gesamtinvestitionen beinhalten auch Ausgaben für Grundstückskäufe in Höhe von 2 Millionen Euro. Im Wesentlichen sind hier Ausgaben für Grundstücke für den Sport- und Gewerbepark und für die neue Trasse der Südumgehung Friedrichsdorf eingeplant. Weitere rund 1,31 Millionen Euro sind für die nächste Ausbaustufe im Kernbereich Köppern vorgesehen. Für das Milupaprojekt in der Stadtmitte ist eine erste Anlaufrate von 350.000 Euro eingeplant. Außerdem ist hier noch eine Verpflichtungsermächtigung von 2 Millionen Euro vorgesehen. Damit ist die Verwaltung in Sachen Innenstadt jederzeit handlungsfähig.
Im Produktbereich Ver- und Entsorgung (Abfall, Abwasser) sind Ausgaben in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro vorgesehen. Dabei sind Kanalsanierungen nach der Eigenkontrollverordnung mit insgesamt 500.000 Euro enthalten.
Die Finanzierung der Gesamtinvestitionen erfolgt im Wesentlichen aus zwei Haushaltspositionen. Aus Grundstückserlösen werden Einnahmen von rund 3,99 Millionen Euro erwartet, des Weiteren ist eine Kreditaufnahme von 5,89 Millionen Euro erforderlich. Die relativ hohe Kreditaufnahme erklärt sich zum Teil aus der Vielzahl von Wiederholungsveranschlagungen, aber auch aus den überproportionalen Investitionen in die Infrastruktur. Nach Abzug der planmäßigen Tilgung bleibt eine Neuverschuldung von rund 3,95 Millionen Euro.
Finanzplanung: Defizite ab 2010 drohen, erste Maßnahmen getroffen
Auf der Grundlage der Investitionsplanung und des Finanzplans für die Jahre 2010-2012, weist Kämmerer Heinz-Günter Müller darauf hin, dass in den Jahren ab 2010 Defizite drohen. "Diese Defizite können vermutlich noch aus der "Ordentlichen Rücklage" bzw. der "Außerordentlichen Rücklage" gedeckt werden. Allerdings würden diese Mittel dann nicht mehr für Investitionen zur Verfügung stehen und am Ende des Finanzplanungszeitraums stark abgeschmolzen sein." Hier gilt es, rechtzeitig gegenzusteuern. Insbesondere die sächlichen Aufwendungen sind soweit wie möglich zu begrenzen. Weitere Stellenplanausweitungen können nur bei dringendem Bedarf zugelassen werden. "Wir fordern den Hochtaunuskreis nachdrücklich auf, die Kreisumlage auf ein vertretbares Maß zu senken. Außerdem muss endlich eine Änderung der Schulumlage entsprechend den Vorgaben des Hessischen Ministeriums des Innern erfolgen", stellt der Bürgermeister klar.
Am Ende bleibt nur eins: sparen, sparen, sparen
Der Kämmerer hat die Devise für die nächsten Jahre klar formuliert: Alle Ausgaben müssen begrenzt werden und dürfen nur bei unabweislichem Bedarf (Erfüllung gesetzlicher oder vertraglicher Verpflichtungen) erhöht werden. Grundsätzlich müssen Einsparungen an anderer Stelle zur Gegenfinanzierung herangezogen werden. Außerdem gilt es, sämtliche Einnahmequellen voll auszuschöpfen und alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Einnahmesituation zu nutzen. Gebühren und Entgelte spielen dabei eine wichtige Rolle und sollen regelmäßig an die der Verwaltung entstehenden Kosten angepasst werden.
Als Fazit für die Finanzplanung 2010-2012 bleibt festzuhalten: Falls die finanziellen Anstrengungen nicht ausreichen, um in den Jahren ab 2010 einen ausgeglichenen Ergebnis- und Finanzhaushalt vorzulegen, droht die Versagung der Haushaltsgenehmigung. "Dem werden wir angestrengt entgegenarbeiten", so Horst Burghardt. Sein erklärtes Ziel ist, auch weiterhin nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt zu erwirtschaften, sondern auch langfristig den Schuldenberg abzubauen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", ist sich das Stadtoberhaupt bewusst."
BU: Genau 3,3 Zentimeter hoch ist der neue doppische Haushaltsplan, den die Friedrichsdorfer Kämmerei am Donnerstagabend vorlegt – ein ganz schön dicker Brocken.

Vorstellung des Stadtentwicklungskonzepts "Stadt 25+"
Seit Herbst 2006 wird in Friedrichsdorf an dem Stadtentwicklungskonzept "Stadt 25+" gearbeitet. Das Leitbild wurde von der "Steuerungsgruppe Stadt 25+" formuliert. Mitglieder dieser Projektgruppe sind Bürgermeister Horst Burghardt, Erster Stadtrat Norbert Fischer, Stadtrat Hans Jürgen Ruhland und Vertreter aller Fraktionen sowie des ehren- und hauptamtlichen Magistrats. Unterstützt wird die Gruppe vom Amt für Stadtplanung und den Stadtplanern vom Büro Planquadrat aus Darmstadt. Das Leitbild definiert den anzustrebenden Entwicklungsstand der Stadt Friedrichsdorf im Jahre 2033.
In mehreren Veranstaltungen wurden zuvor die Vorstellungen der Friedrichsdorfer erfragt und in das Leitbild eingebunden. "Zusätzlich hatten die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Kiosk-Termins und über die projekteigene Internetseite die Möglichkeit zur Diskussion", erklärt Bürgermeister Horst Burghardt. Dies sei auch rege genutzt worden.
Nach der Verabschiedung der strategischen Analyse stellt die Verabschiedung des Leitbilds den nächsten Schritt für die Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes dar. In der Analyse werden Daten zu Lage, Baustruktur, Einwohnerstruktur und Wachstum, Einzelhandel, Gewerbe, Wohnen, öffentliche Infrastruktur und Kultur, Grün- und Freiräumen zusammengestellt. Zusammen mit dem Leitbild bildet die Analyse die Grundlage für das weitere Vorgehen: die Formulierung des Handlungsbedarfs und der entsprechenden Möglichkeiten sowie die Entwicklung von Handlungsvorschlägen.
Drei Schritte führen zum Ziel
1. Betrachtung der jüngsten Entwicklung der Gesamtstadt (Ist-Bild), bzw. strategische Analyse
Im Mai 2008 wurde den Stadtverordneten nach einer ersten Orientierungsdiskussion in verschiedenen Arbeitskreisen und Foren und einer intensiven Arbeitsphase eine umfassende Ist-Analyse vorgelegt. Sie befasste sich mit zentralen Themenbereichen für die gesamte Stadt und für die jeweiligen Stadtteile.
2. Definition der Entwicklungsziele (Leitbild)
Das Leitbild wurde entworfen, um die Differenz zwischen Ist und Soll zu verdeutlichen. Allerdings hat die derzeitige Fassung keinen Anspruch auf Endgültigkeit, sondern wird im Gegenteil im Laufe der nächsten Arbeitsschritte immer wieder zu überprüfen sein.
3. Defizite, Entwicklungspotenziale und Handlungsspielräume (kurzfristig, mittelfristig, langfristig) identifizieren
Im nächsten Arbeitsschritt formuliert die Steuerungsgruppe konkrete Handlungsvorschläge. Hierbei wird natürlich auch die Beziehung zu laufenden Projekten und bestehenden konzeptionellen Ansätzen hergestellt.
Viele Themenbereiche ergeben ein Leitbild
Das Leitbild wurde aus der Perspektive des Jahres 2033 formuliert, um deutlich von einer gedachten Realität zu sprechen. "Es geht nicht um eine Utopie, sondern eine wahrscheinliche Zukunft", unterstreicht Erster Stadtrat Norbert Fischer. Den einzelnen Themenbereichen wurde ein Kapitel mit der Überschrift "Identität 2033"
vorangestellt. Danach folgen verschiedene Absätze über Siedlungsentwicklung, Bevölkerung und Demografie, Leben in der Stadt, Soziales, Bildung, Freizeit und Sport, Kultur, Wirtschaft und Einzelhandel, Verkehr sowie Grün- und Freiraum. Das gesamte Leitbild wurde unter den Slogan "Friedrichsdorf – Bürgersinn und Toleranz" gestellt.
Der Workshop "Neustrukturierung Bahnhof Friedrichsdorf und Umfeld" gehört zum dritten und letzten Schritt in der Aufstellung des Stadtentwicklungskonzepts. Am 7. und 8. November 2008 erarbeiten drei Planerteams zusammen mit Vertretern der Bahn, Politik, Wirtschaft und Bürger ein Konzept für die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Bahnhofs. Die Vorstellung des Leitbilds und die Präsentation der Workshopergebnisse sind für den 25. November um 19 Uhr im Großen Saal des Rathauses Friedrichsdorf geplant. Alle Friedrichsdorfer sind eingeladen, sich die aktuellen Zwischenergebnisse der Stadtentwicklungskonzeptes vorstellen zu lassen und sie mit den Vertretern der Steuerungsgruppe und den Planern zu diskutieren. Die Erstellung des Gesamtkonzepts und damit der Abschluss des Stadtentwicklungskonzeptes "Stadt 25+" ist für Februar/März 2009 vorgesehen.
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